„Auf das, was da noch kommt!“

Unseren heutigen Blog-Beitrag hat Simon Schütz geschrieben. Simon ist Schüler und derzeit Abiturient. Für unseren teech Blog schreibt er aus seiner Perspektive. Persönlich, authentisch und „mitten drin“ im Schulleben gewährt er uns Eindrücke, wie er das aktuelle Schulgeschehen erlebt. 

Spätestens seit dem Ende der Weihnachtsferien gibt es in den Gesprächen innerhalb unserer Stufe immer wieder ein Thema – die bevorstehenden Abiturprüfungen. War das Thema zwar immer zumindest im Hinterkopf präsent, wird nun allen immer mehr bewusst, wie nah das Ende unserer Schulzeit mittlerweile bereits am Horizont zu sehen ist.

Auf der einen Seite sind damit viele Unsicherheiten verbunden. Fragen wie: “Wann sollte ich mit der Abi-Vorbereitung anfangen? Wird es vorher noch einmal zu Distanzunterricht kommen?” kommen mir in den Kopf. Da meine komplette Oberstufenzeit durch die Pandemie geprägt war, habe ich mich an Fragen wie die letztere fast schon gewöhnt. Obwohl ich mich in den vergangenen Homeschooling-Phasen immer relativ gut zurechtgefunden habe, möchte ich diese nur ungern nochmal für längere Zeit erleben.

„Was kommt nach dem Abitur?“

Und dann ist da noch die Frage: Was kommt nach dem Abitur? Da sind zum einen natürlich die “klassischen” Entscheidungen, vor denen alle Abiturienten der letzten Jahre bereits standen. “Möchte ich direkt studieren oder vorher noch ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren? Oder doch lieber erstmal weg ins Ausland?”

Stand jetzt möchte ich direkt an die Uni und studieren, allerdings steht die Wahl des Studienortes noch aus. Vielleicht ändert sich meine Entscheidung aber auch nochmal im Verlauf der nächsten Zeit. Zwei Jahre Pandemie haben mich gelehrt, dass Pläne sich jederzeit ändern können. Viele andere in meinem Alter sind sicherlich noch unentschieden, schließlich sind die meisten Messen und ähnliche Veranstaltungen zur Berufsorientierung der Pandemie zum Opfer gefallen.

Unmittelbar nach dem Abi steht traditionell die Abifahrt an. Nachdem bereits die Studienfahrt und fast alle anderen Klassenfahrten nicht stattfinden konnten, hoffe ich sehr, dass es endlich wieder möglich sein wird, gemeinsam mit meinen Freunden zu verreisen.

Bald heißt es Abschied nehmen

Insgesamt gehe ich dem Abitur mit gemischten Gefühlen entgegen. Auf der einen Seite hat mich meine Schulzeit enorm geprägt und ich kann mit Glück sagen, dass ich allen Klausuren zum Trotz fast immer gerne zur Schule gegangen bin. Nach dem Abi wird es sicherlich erstmal sehr ungewohnt sein, meine Mitschüler und Lehrkräfte nicht mehr jeden Tag zu sehen. Besonders durch das Homeschooling ist mir bewusst geworden, wie wichtig die Schule als Begegnungsort für Schülerinnen und Schüler mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten, Interessen und unterschiedlichstem Hintergrund ist. Außerdem ist da natürlich auch die durch Corona verstärkte gewisse Unsicherheit in Bezug auf das, was nach der Schulzeit kommt und ob alle meine Träume und Ziele in Erinnerung gehen.

Auf der anderen Seite freue ich mich aber auch sehr auf die Zeit nach dem Abitur. Gewissermaßen stehen einem alle Türen offen, man muss sie sich nur noch aussuchen. Darüber hinaus wird endlich Zeit sein für Dinge, die neben der Schule zu kurz gekommen sind oder für die sogar gar kein Platz da war. Und zu guter Letzt freue ich mich auf den Sommer und darauf, dass hoffentlich wieder mehr gemeinsame Erlebnisse mit meinen Freunden möglich sein werden.

Oder, um mit einer Textzeile aus einem Pop-Song zu schließen: “Auf das, was da noch kommt.”

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