Starting-UP – Schüler*innen pitchen ihre Ideen

Bei unseren Inspiration Days erzählen spannende Menschen von ihrem persönlichen Lebensweg. Das Interesse der Teilnehmer am Unternehmertum ist dabei sehr groß. Es erfordert viel Mut eine Geschäftsidee in die Tat umzusetzen. Nicht selten verlassen Unternehmensgründer den konventionellen Weg oder kündigen ihren Job, um Ihren Traum zu verwirklichen und ein eigenes Start-Up zu Gründen. Oft muss die Idee Anklang bei Investoren finden, damit sie realisiert werden kann. Aus diesem Grund unterstützten wir am zweiten Tag unserer Inspiration Days Schüler*innen mit einem Schüler-Pitch-Wettbewerb. Sechs Schülerteams hatten die Möglichkeit in 3 Minuten Ihre Idee vor einer Jury zu präsentieren.

Unsere Jury bestand aus Rolf Schrömgens (Gründer Trivago), Vian Feldhusen (Gründerin Ultra OOH) und Marcus Börner (Gründer OptioPay, Rebuy). Der Schüler-Pitch-Wettbewerb wurde von Fabian Tausch, Jungunternehmer bei Forbes moderiert.

Ideen aus dem Schüler-Pitch-Wettbewerb

NoW ist eine App für mehr Nachhaltigkeit mit Gamification Elementen, die von Lara und Adrian entwickelt wurde. Tägliche Challenges für einen nachhaltigeren Lebensstil mit Tageszielen werden hier gemeistert.  Diese „Nachhaltigkeit mit Spaß“ erhält sogar schon Unterstützung von der deutschen Bahn und belegte beim Pitch-Wettbewerb den dritten Platz.

Florian Scherl, 16 Jahre, stellte die Idee Fast AI Movies vor. Diese erstellt KI basiertes Videomaterial für Unternehmen durch eine Software, wodurch Filmproduktion für Werbefilme viel schneller und kostengünstiger geht. Der Nutzer stellt ein Foto zur Verfügung und nennt ein Thema. Künstliche Intelligenz klassifiziert Bilder zum Thema und kürzt automatisch Texte. Die Bewegung der Lippen zur Stimme und zum Text werden passend durch die KI synchronisiert sowie Gesten mit eingearbeitet. Fast AI Movies belegte den zweiten Platz.

Der erste Platz ging an JuniorJob von Bersa und Celina und ist eine Jobvermittlungsplattform mit Fokus auf Jugendliche ab 15 Jahren. So ziemlich jeder Jugendliche hat spätestens mit Eintritt in die Oberstufe das Bedürfnis nach mehr Selbstständigkeit, finanzieller Unabhängigkeit, möchte Arbeitserfahrung sammeln und die Freizeit sinnvoll gestalten, beispielsweise durch ein Praktikum oder Nebenjob. Nach einer langen Google-Suche geben die meisten Jugendlichen auf, denn man findet nur zahlreiche Portale, die allein auf ältere oder fachspezifisch qualifizierte Gruppen ausgerichtet sind, wie z.B. StepStone, Indeed, Monster oder auch Zenjob. Die Job- und Praktikumssuche ist hier also sehr lang und mühsam, da es keine richtige Schnittstelle zu potenziellen Arbeitgebern gibt.  JuniorJob hat bereits Millionen Aufrufe auf TikTok und 10 Tausend Kommentare    

Die Jury zeigte sich begeistert: „In Sachen Professionalität, in Sachen Zukunftsfähigkeit und Business Modell waren wir uns relativ schnell einig. Obwohl wir begeistert waren von allen Präsentationen, die uns heute gezeigt wurden, hat uns das Modell JuniorJob auf ganzer Linie überzeugt“, so Vian Feldhusen.

Jury des Schüler-Pitch-Wettbewerbs bei den teech Inspiration Days

Zu den Bewertungskriterien der Jury gehörten Relevanz des Problems, Auftritt und Souveränität der Teilnehmer und der Gesamteindruck. Zudem wurde bewertet, ob es einen Markt für die Idee gibt. Die Schüler*innen reichten einen Lösungsvorschlag ein und beantworteten Fragen der Jury.

Der Gewinner des Pitches erhielt eine einjährige Mitgliedschaft in der Factory für das gesamte Gewinnerteam, sowie einen Anschluss an das Netzwerk von Nico Gramenz bestehend aus Investoren, Freelancer im Bereich Marketing, Legal, Tech und anderen Startups. Im Das Magazin Business Punk interviewte im Anschluss die Gewinner.  

Weitere Teilnehmer des Schüler-Pitch-Wettbewerbs waren Dominik Klepek mit Grammario einer App mit Gamification Funktion für das motivierende Erlernen von Sprachen. Eike Czada, stellte Architecture vor, „Der innovative Haussimulator auf Augmented  Reality Grundlage“. Leonard Darsow präsentierte die App MuseKIT für die Erstellung von Videos mit abgestimmter Musik, ohne die Musik zuschneiden zu müssen.

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